Dieses Buch des homöopathischen Arztes und Seelenbegleiters aus systemisch-ganzheitlicher Sicht ist für alle, die sich den Tiefen und Höhen menschlichen Wesens und der Fähigkeit zu schöpferischer Selbstregulation und Bewusstseinswandlung nicht verschließen wollen, eine Fundgrube an Orientierung und Ermutigung. In 5 Kapiteln über die akute Krankheitskrise, die Entwicklungskrisen des Kindes, die chronische Krankheitsdisposition, den Beziehungskonflikt und die Phasen der Bewusstseinsentwicklung des Menschen legt der Autor von Die Welt ist offen, du suchst zu schließen (Wieser Verlag, 2004) erneut ein Bekenntnis seiner Erfahrungen und Einsichten aus langjähriger ärztlich-therapeutischer Tätigkeit vor. Als schrittweise Einführung in die Möglichkeiten der Homöopathie und in die systemische Sichtweise von Krankheit, Krise und Konflikt wendet sich Homöopathie für den Lebensweg I an den Laien, besonders auch an Eltern und Paare, sowie an jeden Menschen in Lebenskrise und Neuorientierung. Als kritische Erweiterung bisher geltender Konzepte über die Grenzen homöopathischer Arzneitherapie ist der hier vorliegende Einblick in den Zusammenhang von Individuum und Kollektiv, persönlichem Schicksal und archetypischer Verpflichtung auch eine facettenreiche Anregung für die homöopathische Ärzteschaft, für systemisch arbeitende Psychotherapeuten und FamilienbetreuerInnen, für Pädagogen und Konfliktmanager. Als geisteswissenschaftlicher Beitrag zum Thema Menschenbild und dessen Wandlung unter der Einsicht in systemische Zusammenhänge menschlicher Verstrickung will der vorliegende Band die Diskussion zwischen Geistes- und Naturwissenschaft bereichern. Als Bekenntnis zur spirituellen Dimension des Menschen, verstanden als seine Verbundenheit im Ganzen des Lebendigen, steht das Buch jeder Menschenseele zu anregender und freudiger Verfügung.

Inhaltsverzeichnis

 

 


Während vieler Seminare für homöopathische Ärzte, Psychotherapeuten und Patienten, die der Dimension von lebendiger Spiritualität, systemischer Sichtweise und homöopathischer Arzneieinsicht gegenüber offen waren, formulierte sich ein Bild vom Menschen, das seine verborgene Dimension - aus der ich mich selbst geführt und erfüllt erlebe - als unerschöpfliche Quelle in der eigenen Wesensmitte anerkennt. So entstand ein Buch, das meine Erfahrungen als Arzt, Therapeut, Komponist, Musiker und Pilger in der Signatur des Lebensbaumes und im verlebendigten Bilde der Nadelbäume zusammenfasst.

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